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Narr
Interplanarer Scherzkeks
     

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Moin!
Hab da eine Frage zum Zauber Feuerodem bzw. Fiery Breath des Obskurantisten. Wie er an sich funktioniert, ist mir ja klar - glaube ich. Aber der Passus, dass der anvisierte Gegner dem Feuerstrahl ausweichen oder ihn mit einem Schild parieren kann, verwirrt mich, weil ich nicht weiß, was da gegen was gewürfelt wird.
Normal ist ja das Ergebnis der Ausweichen- oder Paradeprobe der Mindestwurf für den Angreifer bei seinem Angriffswurf. Bei Zaubern ist der Mindestwurf aber schon festgelegt und hat zunächst mal nichts mit den Fähigkeiten des Ziels, sondern mit der Komplexität des Zaubers zu tun.
Wie schaut das nun bei diesem Zauber aus:
- Muss der Obskurantist noch einen Trefferwurf ablegen, wenn ja, was für einen?
- Oder verringert sich durch Ausweichen oder Parieren der Schaden? Gegen was würfelt dann aber dabei der Verteidiger? Gegen das Ergebnis der Zauberprobe vielleicht?
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03.02.2010, 16:52 |
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Skasi
Deluxe Grillgut!
  

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Gute Frage... ich habe leider so gut wie keine Spielpraxis, aber beziehen sich die Aussagen zum Ausweichen (im Grundbuch auf Seite 162) nicht auf die erreichte ES?
Kann es also sein, daß der Obskurantist seinen normalen Zauberwurf macht und damit dann die Erfolgsstufe feststeht. Anschließend muß der Angegriffene seinen Ausweichen-Wurf (gegen was auch immer) machen und stellt so seine ES fest. Wenn der Angreifer die ES des Angegriffenen erreicht oder übertrifft, trifft er.
Beim Parieren wird der Schaden noch zum Angriff dazugerechnet, die ES steigt also noch weiter, was das Parieren etwas gefährlicher macht.
Ich weiß, daß das jetzt nicht so hilfreich ist, aber vielleicht kann man sich die Lösung ja im Gespräch erarbeiten
(Es sei denn, die erfahrenen Agone-Spieler und -Leiter kennen die Lösung)
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03.02.2010, 20:11 |
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JS
Beutegeier Duke
       

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ja, so geht das, wie ich auch meine.

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03.02.2010, 20:22 |
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Narr
Interplanarer Scherzkeks
     

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Jo, denk ich mir auch, dass der Magier nicht noch einen Trefferwurf machen muss. Das widerspräche der üblichen Praxis von Zaubern bei Agone.
Also gehen wir das mal durch, auch damit ich sehe, ob ich Zaubern allgemein kapiert habe:
Magier zaubert Feuerodem, würfelt dafür mit Askendanzpotential gegen Schwierigkeitsgrad 15, wie es bei Feuerodem angegeben ist.
Sagen wir sein Potentialwert ist 20, er würfelt eine durchschnittliche 5, somit hat er ein Ergebnis von 25 und gegen SG 15 ist das dann eine Erfolgsstufe von 10.
Der Angegriffene versucht nun auszuweichen. Parieren ginge auch, ist aber eher blöd, da der Zauber noch einen satten Schadensbonus von 15 gibt und die Probe deutlich erschwert.
Gegen was würfelt dann nun der Ausweichende? Gegen den Schwierigkeitsgrad des Zaubers (15), gegen das Zauberprobenergebnis des Magiers (25) oder gegen dessen erreichte Erfolgsstufe (10)?
Oder steh ich völlig auf dem Schlauch mit meinen Gedankengängen? 
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03.02.2010, 21:21 |
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Skasi
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So in etwa dachte ich mir das auch, allerdings weiß ich eben nicht, gegen welchen SG das Ausweichen gewürfelt werden muß. Mir scheinen die SG des Zaubers (15) und ES des Zaubers (10) aber zu niedrig...
Jedoch: vielleicht wird das Ausweichen gegen den SG des Zaubers gewürfelt und anschließend nur die ES miteinander verglichen.

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04.02.2010, 09:48 |
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JS
Beutegeier Duke
       

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"Geschossen kann man nur aktiv, im Bewußtsein des Angriffs und mit genügend Platz ausweichen. Der Angriff ist um (GES + Ausweichen) / 2 - Rüstungsmalus schwerer."
gegen geschosse erfolgt kein aktives ausweichen mit einem d10, somit gibt es auch keine ES beim verteidiger. das "aktiv" bezieht sich nur darauf, daß gegen beschuß kein passives ausweichen möglich ist, man den angriff also auf jeden fall bewußt wahrnehmen und darauf reagieren, d.h. seine verteidigungsaktion darauf verwenden muß.
man rechnet dann lediglich seinen wert für ausweichen gegen geschosse auf die schwierigkeit des treffens hinzu. ein flinker bursche mit geschoßausweichen 5 würde also den SG eines feuerodems auf 20 erhöhen.
parieren mit schild funktioniert gegen den feuerodem wie gegen einen normalen nahkampfangriff.
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04.02.2010, 13:45 |
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Narr
Interplanarer Scherzkeks
     

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Ah. langsam kriegen wir's hin, dass ich es durchblicke.
Will der Angegriffene dem Feuerodem ausweichen, wird die Zauberprobe des Magiers um den quasi halbierten Ausweichenwert des Angegriffenen erschwert.
(In den Regeln steht, dass es ein Malus auf die Probe ist, wie ich grad versteckt in einer Tabelle entdeckt habe. Aber ob man das so macht oder den SG entsprechend erhöht, ist ja im Ergebnis das gleiche.)
Will man den Feuerodem mit einem Schild parieren, so wird es anders gehandhabt. Man muss gegen die Zauberprobe des Magiers + den Zusatzschaden des Zaubers würfeln. Hierbei muss man jedoch effektiv mindestens den SG des Zaubers erreichen (hier 15), um überhaupt an der Erfolgsmarge des Magiers zu kratzen, wenn ich das richtig sehe.
Seh ich das richtig?
All dies geht natürlich nur, wenn man den Feuerschwall kommen sieht und Möglichkeit zur Reaktion hat.
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04.02.2010, 14:23 |
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JS
Beutegeier Duke
       

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ich denke, so ist das ordentlich ausgedrückt. das "aktiv" steht auch im englischen regelwerk, glaube ich; es hat uns damals erhebliches kopfzerbrechen bereitet, bevor wir verstanden haben, daß es ja kein aktives würfeln ist, sondern nur das drangeben der "aktiven reaktion".

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04.02.2010, 15:01 |
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