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JS
Beutegeier Duke
       

Dabei seit: 20.02.2004, 13:45
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wir haben heute den spielenachfolger von säulen der erde gezockt und dabei folgendes festgestellt:
- erfreulicherweise ist es kein abklatsch, wie bei carcassonne oder siedler, sondern ein thematisch vergleichbares, aber mechanisch ganz anderes spiel als säulen der erde.
- die graphische darbietung ist grandios.
- die anleitung ist gut, hat aber einige wenige lücken, die gelegentlich fragen aufkommen lassen (z.b. beim inkrafttreten der ereigniskarten).
- das spiel spielt sich nicht so elegant und flüssig wie säulen, sondern ist ein ziemlicher hirnbrenner, den ich nicht mehr in die kategorie der familientauglichen gesellschaftsspiele einordnen würde. es gibt viel zu beachten, viel vorauszuplanen, viel zu überlegen und zu kennen... man stolpert beim ersten spiel doch noch etwas herum.
- das spiel ist definitiv zum lernen etwas, das man häufiger spielen muß und dessen ausgeklügelte mechanismen und karten man kennen sollte. auch die spieldauer ist etwa doppelt so lang wie jene von säulen. mit fehlt nach dem ersten spiel dieses "das war rund" gefühl, sondern ich habe eher das "hm, grundsätzlich verstanden, aber was mache ich wann und wie und mit welchen karten und gegen welche zufallsereignisse?" gefühl.
- darüber hinaus gibt es weniger gegenseitigkeites behakeln auf dem brett, dafür aber mehr davon "hinterrücks", also durch planungen und wegschnappen von ressourcen usw.
ist säulen der erde für mich ein einserspiel, so bekommt tore der welt von mir eine solide 2 bisher (wir haben ja erst ein spiel hinter uns). ich mochte es und empfand es als angenehme herausforderung auf gutem spielgeistigen niveau, meine freundin, die mit ihren planungen und karten des öfteren schlichtweg pech hatte, bemängelte den glücksfaktor. doch dem kann man zukünftig durchaus die luft nehmen durch rechtzeitige und vielfältige planungen.
hätte ich das spiel irgendwo probegespielt, würde ich es mir jetzt kaufen. doch unter dem strich wird säulen wohl öfter als tore unsere wege kreuzen.

__________________ Frauen, zeitweise doch recht lecker, gehen nicht selten auf den Wecker...
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06.11.2009, 00:49 |
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JS
Beutegeier Duke
       

Dabei seit: 20.02.2004, 13:45
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das zweite spiel liegt hinter uns und verlief schon wesentlich flotter als das erste. die mechanismen sind, wenn einmal verinnerlicht, rund und flüssig, die thematik ist unverändert animierend.
meine freundin ist etwas enttäuscht vom spiel, weil sie die glückselemente zu einflußreich findet und die strafen für die steuern zu hart; sie fühlt sich dadurch vom spiel zu sehr gegängelt und in der spielerischen entfaltung eingeschränkt.
ich sehe das allerdings nicht so und bin der meinung, daß die glückselemente zwar vorhanden sind, aber man ihnen durch planung und die richtigen aktionen im richtigen spielzug ausreichend gut begegnen kann. "pech im spiel" ist bei tore der welt also sehr relativ, wie ich meine. außerdem geben diese elemente und deren abschwächung dem spiel die würze, sonst muß man zu schach oder reinen glücksspielen ohne planungsmöglichkeiten greifen.
die strafen empfinde ich allerdings auch als sehr hart, weil sie zuviele siegpunkte kosten im verhältnis zu den wenigen, die man sich im spiel erarbeitet. so braucht man jede runde nicht wenige aktionen, um sich gegen die strafen abzusichern. doch kommt mir der gedanke, daß tore der welt nur zum teil ein aufbauspiel ist und zum anderen teil eben ein "strafenabsicherungsspiel". sinn des spieles scheint mir zu sein, sich mühsam siegpunkte zu erarbeiten und gleichzeitig strafen zu vermeiden. würde man die strafen abschwächen, könnte es durchaus sein, daß tore der welt zu seicht würde, da man die strafen leichter hinnähme und jeder spieler nur noch geruhsam seine siegpunkte sammeln würde. gerade im spiel zu dritt oder zu viert dürften die strafen und die knapperen ressourcen erheblich feuer in die sache bringen.
tore der welt ist also nicht, wie säulen der erde, ein reines arbeiter-einsetz- und siegpunkte-sammel-spiel.
ich bleibe bei meiner soliden 2 als benotung.

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11.11.2009, 14:08 |
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Canis
Meister keiner Klasse
   

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Am Wochenende habe ich eine Partie "Die Tore der Welt" gespielt.
Wir waren 4 Spieler.
Die Strafen, wenn man seine Steuern nicht bezahlen kann, sind absolut uncool, denn es geht nicht mehr darum, wer als erstes ein Bauwerk errrichtet sondern wie schaffe ich es genug Rohstoffe bzw. Frömmigkeit zu sammeln um keine Strafe bezahlen zu müssen.
Ansonsten hat es mir sehr großen Spaß gemacht, ich würde dem Spiel eine 2 - geben.
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26.11.2009, 09:56 |
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JS
Beutegeier Duke
       

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jepp, wie ich schon schrieb: die hälfte des spieles ist nicht aufbauspiel, sondern stafenvermeidungsspiel.
bei 2- würde ich es auch ansiedeln.

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26.11.2009, 11:31 |
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Canis
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Obwohl man gegen Ende des Spieles ggf. genug Rohstoffe hat und ihnen nicht mehr hinterher hetzen muss.
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26.11.2009, 18:53 |
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Ecowarmachine
Young Dragon
  

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Ist das Spiel auch für zwei Spieler brauchbar?
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27.07.2010, 23:23 |
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JS
Beutegeier Duke
       

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Ja.
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28.07.2010, 09:35 |
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