Registrierung Häufig gestellte Fragen Suche Mitgliederliste Channel Master und Administratoren Portal Startseite





Rollenspiel-Welten » Andere Systeme und Settings » Fantasy » Agone » Agone: Die Feinde » Hallo Gast [registrieren|anmelden]
« Vorheriges Thema | Nächstes Thema » Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Neues Thema erstellen Thema ist geschlossen
Autor
Beitrag
JS
Beutegeier Duke




Dabei seit: 20.02.2004, 13:45
Herkunft: Mullemaushausen
Beiträge: 17163
Gästebuch: Eintragen
  Agone: Der Schatten und die Finsternis Nach weiteren Beiträgen von JS suchen Diesen Beitrag einem Channel Master melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

(Übers. v. Michael, bearb. anh. d. frz. Textes v. JS.)

Der Schatten

Verschlagener Feind oder unerkannter Verbündeter? Dies ist die Frage, die sich alle Inspirierten angesichts des Schattens stellen. Kann man den Kreaturen des Abyss trauen? Wer herrscht wirklich über diese Welt tief unter der Erde? Wer sind die Wahnsinnigen, die die Finsternis erforschen, um die Beschwörung von Erzteufeln zu meistern? Es gibt keinen Schatten ohne Licht; selbst Flammen werfen einen Schatten. Was also ist zu tun? Soll man versuchen, den Schatten zu verstehen?

Der Schatten strebt danach, die Welt mit einer ewigen Nacht zu verfinstern, um seine Legionen aus dem Abyss zu führen. Es war jener Grund, der ihn den Pakt mit der Maske schließen ließ, weil die Maske ihn verstand. Der Schatten war unfähig zu ertragen, daß die Glimmer, die Kinder Diurns, sich über ganz Harmundia ausbreiteten, während seine eigenen Kinder, die Dämonen, durch die Hallen des Abyss irrten. Und die Maske, nicht Diurn der Eitle, Diurn der Neidische, Diurn der Ungerechte, mußte der Bruder sein, den der Schatten hätte haben sollen. Die Maske verstand den Schatten oder hatte ihn zumindest davon überzeugt, daß dem so sei. Doch der Schatten wußte nicht, woher er kam oder was er war, bevor er der Maske begegnete. Aber gleichwohl wußte er, daß er vorher… anders war.
Heute hat der Schatten vergessen, daß er einst Nox, die Nacht, war. Die Maske hat diese Erinnerung ausgelöscht, um sich seiner Mitwirkung zu versichern. Der Meister der Täuschung spielte mit ihm wie so viele andere auch und flüsterte ihm ein, daß sein Dienst für ihn seinen dämonischen Legionen ermöglichen würde, an die Oberfläche zu kommen. Nox glaubte der Maske und mißachtete die Warnungen der anderen Unsterblichen: "Hüte dich vor ihm, der nicht ein Gesicht hat, sondern viele. Hüte dich, denn er ist hinterhältig und treulos." Das war sein Fehler. Aber Nox war nicht ganz und gar leichtgläubig. Er vermutete, daß der Meister des Scheins hinter seinen verführerischen Angeboten einen teuflischen Zug vorbereitete. Er teilte seine Bedenken mit einigen Bewohnern des Abyss, seinen engsten Ratgebern, und bat sie, eine Waffe gegen die Maske zu finden, falls dieser ihr Abkommen brechen sollte. Dann ging er fort, um den Großen Verderber zu treffen. Und er kehrte nie zurück.
Das geschah in mythischen Zeiten.
Von Nox blieb nichts als der Schatten, sein Schatten, der gestaltlos im Abyss dahindämmerte. Und es blieb die Finsternis: Ein Stimmung, eine Krankheit, die manche Sterbliche sich zuziehen und entwickeln. Die Dämonen wurden daraus erschaffen, ebenso ihre Waffen und Schätze. Die Finsternis ermöglichte es dem Schatten gleichfalls, seine Vorkämpfer anzuwerben, die Beschwörer, welche befähigt sind, die Dämonen für eine gewisse Zeit aus ihrem Gefängnis zu befreien.
Doch die Maske hatte den Wettstreit gewonnen: Der Schatten wurde sein Waffenbruder, dessen Kinder seine Armee.
Zusammen sind sie der Feind!

Die Finsternis

Die Glanzlosen wissen nicht das Geringste über das Schicksal von Nox, seinen Bund mit der Maske und die vieldeutige Beziehung, die diese beiden Feinde der Inspirierten zu der Flamme haben. Die Sterblichen aber fürchten die Nacht; sie haben Angst vor dem, was sie vielleicht verbirgt, und sind besorgt wegen der Anwesenheit von Dämonen in ihren Städten und ländlichen Gebieten. Diese natürliche Angst wird durch zahlreiche furchteinflößende Legenden von Generation zu Generation an den Herdfeuern weitergegeben. Unheimliche Geschichten, die die Seelen der Menschen verdunkeln und sie empfänglich machen für die Substanz, aus welcher einstmals der Abyss und seine Bewohner entstanden: die Finsternis.
Und tatsächlich können Sterbliche, seien sie Glanzlose oder Inspirierte, ihren Anteil an der Finsternis mehren, wenn sie mit den Wesen aus dem Abyss, hauptsächlich den Dämonen und Erzteufeln, verkehren. Sie werden dann zu Dunklen. Die Finsternis sammelt sich in ihnen und greift immer mehr nach ihnen aus, was sich in einer speziellen Eigenschaft ausdrückt, der Schwärze. Nach und nach hinterläßt der Abyss sein Mal nicht nur auf der Flamme der Inspirierten, sondern auch auf dem Fleisch aller Sterblichen.
Jedes Auftreten des Schatten bringt eine beklemmende und krankmachende Aura mit sich, und im Laufe der Jahre kann diese unheilsverkündende Ausstrahlung einen Inspirierten verändern, indem sie das Licht und die Wärme, den Geist und den Körper seiner Flamme beeinträchtigt. Aber anders als die Maske strebt der Schatten nicht danach, von den Inspirierten Besitz zu ergreifen. Er versucht, sie anzulocken, sie zu überzeugen, den Dämonen zu helfen und besonders deren Vorhaben zu erleichtern, die Oberfläche Harmundias zu erreichen. Er möchte sie auch dazu bewegen, Bauwerke zu erschaffen oder umzugestalten, so daß diese empfindsam und aufnahmebereit für den Einfluß der Unterwelt werden. Doch obwohl der Schatten zugestimmt hat, der Maske zu dienen, so wird er nur selten versuchen, einen Inspirierten zu Handlungen zu drängen, die seinen tiefsten Überzeugungen widersprechen.
Die Finsternis spielt in der Welt eine wesentlich vielschichtigere Rolle als die Perfidie. Sie ist die Ausprägung, der Abdruck von Nox und kein Gegenpol zur Vorherrschaft des Tages, der ehemals von den Musen eingesetzt wurde und nun in den Herzen der Inspirierten überlebt. Sie ist nicht der Feind der Musen und ihrer Wünsche, obwohl sie sich in seinem Kampf dem Lager der Maske, des Meisters der Täuschung, zuschlagen mußte.


Mehr dazu s. www.agone.de.


__________________
Frauen, zeitweise doch recht lecker, gehen nicht selten auf den Wecker...

Quot caelum stellas, tot velim libenter puellas!

Dice-Roller

17.10.2007, 01:51 JS ist offline   Profil von JS Füge JS deiner Freunde-Liste hinzu Email an JS senden
  « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
Neues Thema erstellen Thema ist geschlossen
Gehe zu:

Powered by: Burning Board 1.2 © 2001-2002 WoltLab GbR

In Partnerschaft mit: