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Warcraft 3 Features – Blizzard Monster Spiel

Warcraft 3 Features – Blizzard Monster Spiel
Warcraft 3 Features – Blizzard Monster Spiel

Zusammen mit den Seeschlachten musste das Öl als dritte Ressource weichen – jetzt gibt es nur noch Gold und Holz, und selbst das Holz spielt eher eine untergeordnete Rolle. Weiterhin wurde der Technologiebaum für alle Rassen sehr überschaubar gehalten – keine Fraktion hat mehr als 7 Gebäude (im Unterschied zu StarCraft). Es gibt zwar weiterhin noch einige Upgrades, aber längst nicht mehr so viele wie in den Vorgängerspielen.

Alles in allem war Blizzard mit WC3 wohl auf eine starke Vereinfachung des Gameplays aus, um das ganze noch einsteigerfreundlicher zu machen. Das soll aber nicht heißen,
dass das Spiel einfach ist – im schweren Modus werden sich auch die hartgesottensten Profis schwer tun. Der Standardmodus hat eine ziemlich seichte Lernkurve, die niemanden überfordern dürfte – in den ersten 3 Kampagnen dürfte niemand vor ernste Probleme gestellt werden, mal abgesehen von den letzten paar Missionen der Untoten, die sich schon als etwas gehaltvoller erweisen.

Gameplay:

Features:

Dass die Mannen um Bill Roper und Chris Metzen so lange gebraucht haben, hat seinen Grund: Erstmals erstrahlt ein Blizzardspiel komplett in 3D, und sieht, die entsprechende Hardware vorausgesetzt, auch ziemlich ordentlich aus. Zugegeben, wir haben auch im Bereich der Echtzeitstrategie schon besseres gesehen, aber der erfahrene Spieler ist ja inzwischen daran gewöhnt, dass Blizzardspiele fast immer der Zeit hinterherhinken. Das gute daran ist, dass “die entsprechende Hardware” in diesem Falle schon im Bereich von 700 MHz zu finden ist, was wohl vor allem Spieler mit schwächeren Rechnern sehr freuen wird.

WC3 kann leider nicht mit 3D Modellen aufwarten, die den Namen “High-Detail Model” verdient hätten, vor allem was die Polygonzahl betrifft. Auch die Skins der Modelle sind leider etwas detailarm. Diese Mankos werden glücklicherweise durch die hervorragenden Animationen zum großen Teil wieder wett gemacht – so viel liebe zum Detail sieht man selten in Strategiespielen. Ach ja, in der 3. Inkarnation der Warcraft-Serie ist nun endlich die blizzardinterne Maximalauflösung von 800×600 Pixeln gefallen – dieses mal werden auch hohe Auflösungen, jenseits der 1024×768 Grenze unterstützt.

Die Zwischensequenzen werden teils in der Engine dargestellt, teils sind sie vorgerendert. Letztere setzen, wie immer neue Qualitätsmaßstäbe für die gesamte Spielindustrie. Auch in punkto akustische Untermalung kann WC3 punkten – sehr gute Sprachausgabe und stimmungsvolle Musik sorgen für viel Atmosphäre. Jede Partei hat einen eigenen Soundtrack und der weiß zum Einen zu gefallen, und zum Anderen hält er sich so im Hintergrund, dass er nie nervig wird.

Jeder erfahrene Echtzeitstratege wird bei dem einen oder anderen Spiel schon mal an einem Punkt angekommen sein, wo er sich sagt: “Verdammt, zwei Hände sind einfach zu wenig !” Leider ist WC3 wie viele andere Spiele des Genres auch nicht vor Unübersichtlichkeiten gefeit, allerdings ist durch die Verkleinerung der Armeen schon einiges gewonnen. Die wirklich gute Steuerung tut ihr Übriges, und somit sind Situationen in denen der Spieler keinen Durchblick mehr hat nicht mehr an der Tagesordnung, sondern eher selten.