Need For Speed: Underground

Need For Speed: Underground
Need For Speed: Underground
[Total: 0    Average: 0/5]

Wer kennt sie nicht, die Leute, die mit ihren aufgemotzten Autos die Gegend unsicher machen und ihr geliebtes Gefährt präsentieren. Ihr Motto dabei: Tiefer, Lauter, Schneller! Doch für den Laien war es oftmals nicht möglich, sich mit diesen Autofreunden zu messen! Mit Need for Speed: Underground könnte sich das ändern! Sie fahren illegale Straßenrennen und versuchen damit so viel Geld wie möglich zu verdienen, um Ihren Wagen immer weiter aufzumotzen und zu verbessern! Ob das Spiel auch wirklich soviel hergibt wie ein schnelles Auto auf einer freien Autobahn, sagen wir euch in unserem Review.

Das ist so cool

Der Spieler beginnt seine Karriere im illegalen Renngeschäft mit einem ganz normalen Wagen ohne irgendwelche Extras. Man kann dabei unter anderem zwischen Peugeot 206 und Golf GTI wählen. Zu Beginn bestreitet man seine ersten Rennen und verdient dabei Geld, um diverse Upgrades für sein Auto bezahlen zu können.

Die Upgrades sind sehr vielseitig. Mit dem ersten Geld stehen jedoch vorrangig visuelle Upgrades auf dem Plan, da die anderen Upgrades erst im Laufe des Spiels freigeschaltet werden müssen. Dabei gibt es diverse Verbesserungen, wie neue Heckspoiler, Seitenschweller oder Felgen. Später im Spiel kann man sein Auto unter anderem mit neuen Reifen, einem Motorupgrade, Chiptuning, Gewichtsreduktion oder sogar einer Lachgaseinspritzung, die für kurzzeitigen Leistungsschub sorgen, aufwerten. All diese Teile haben dabei natürlich Auswirkung auf das Fahrverhalten des Boliden. Um die besseren Upgrades freizuspielen ist es erforderlich, in diversen Rennen sein Können unter Beweis zu stellen und diese zu gewinnen. In machen Rennen bekommt man ein Upgrade sogar kostenlos von einem Bewunderer.

nfsu-screenshot

Dabei gibt es mehrere Arten von Rennen. Natürlich ist, wie in jedem Rennspiel, das klassische Rennen, in dem es auf einem Rundkurs unterschiedlich viele Runden zu absolvieren gibt, vorhanden. Jedoch kommen in NFS: Underground noch weitere Modi dazu. So zum Beispiel der Sprint, der den Spieler im Kampf gegen die Gegner quer durch die Stadt schickt. Ebenfalls eine völlig neue Art des Rennens ist der Drift Track. Hier muss der Spieler unter Beweis stellen, dass er sein Auto unter Kontrolle hat und um enge Kurven driften muss, um damit Punkte zu sammeln. Der Fahrer mit den meisten Punkten kann sich Sieger nennen. Meiner Meinung nach der beste neue Modus ist der Drag Track. Hier hat man nur die Aufgabe zu schalten und die Spur wenn nötig zu wechseln. Dabei kommt es immer darauf an, genau den richtigen Schaltpunkt zu finden, um dem Gegner sein Heck zu zeigen. Jedoch kommt dabei ein dermaßen geiles Geschwindigkeitsgefühl auf, dass ich es am liebsten den ganzen Tag machen würde.

Autos, scharfe Bräute und…

Insgesamt stehen 20 fahrbare Untersätze, die man beliebig eintauschen kann, zur Verfügung – insofern man diese freigespielt hat. Dabei tauchen unter anderem Autos der Marken Peugeot, Volkswagen aber auch der in der Rennszene beliebten asiatischen Fabrikate wie Mitsubishi, Subaru, Toyota oder Honda auf. Durch die oben genannten Upgrades kann man dabei jedoch auch aus einem Peugeot 206 ein Renngeschoss machen, dass man selbst wegen übermäßigen visuellen Upgrades später nicht wieder erkennt. Seine Schleuder wird dabei vor jedem Rennen von recht anspruchsvoll gestalteten netten jungen Damen in die richtige Position gewunken und auf die Reise geschickt. Jedoch sollte auf den Gegenverkehr geachtet werden, da dieser seine Tachonadel ganz schnell von 230 auf 0 springen lassen kann, wenn sich ein Unfall nicht mehr vermeiden lässt.

Schade dabei, dass es kein Schadensmodell gibt. Fährt man mit 250 gegen eine Wand, passiert nichts, außer dass man gebremst und ein wenig durch die Luft geschleudert wird. Danach kann das Rennen weiter bestritten werden. Lediglich im Drag Modus kann man seinen Motor überdrehen oder man wird bei einem Zusammenstoß mit dem Gegenverkehr außer Gefecht gesetzt. Jedoch ebenfalls ohne ein Anzeichen eines Kratzers oder Beulen in der Karosserie.

Zur Steuerung der Fahrzeuge lässt sich allgemein nicht viel sagen. Direktes Steuerverhalten, die Bremse und die Handbremse bieten die gewünschten Effekte. Die Steuerung ist also wie man es von so einem Rennspiel erwartet mehr als präzise und perfekt zu handhaben. Die Redaktion empfiehlt zum Fahren ein Gamepad oder natürlich ein Lenkrad, um die Realitätseffekte noch zu steigern.

Final Race Overview

Die Grafik
Die Grafik präsentiert sich sehr gut. Die Autos bieten eine Vielzahl von Details, dich sich auch während des Rennens präsentieren, in denen man durch die liebevoll gestalteten Stadtteile der Großstadt fährt. Dabei gibt es nicht nur ein Downtown, sondern auch einen Hafen und ein chinesisches Viertel sowie diverse andere Viertel, die alle auf die Merkmale einer Großstadt abgepasst wurden. Jedoch kommt es einem manchmal so vor, als wenn sich diverse Texturen wiederholen. Liegt aber wahrscheinlich eher daran, dass die kompletten Rennen während der Nacht gefahren werden. Ebenfalls wird die Stadt, in der man die Rennen fährt, nach einer bestimmten Zeit relativ langweilig, da ungefähr immer die gleichen Strecken gefahren werden. Hilft natürlich dabei, zu wissen, wann wo wie gefahren werden muss, jedoch ist es dem Spielspaß nicht unbedingt zuträglich.

Außerdem sind die extremem Spiegelreflex-Effekte ziemlich überproportioniert. Die Straßen erinnern eher an einen Spiegel als an einen matten Teerbelag. Auf den Autos kommt dies natürlich gleich viel besser zur Geltung. Glänzendes Chrom und Lack macht sich bei Autofreaks natürlich immer gut und lässt die Autos ziemlich realistisch aussehen.

Was dabei ebenfalls wirklich geil aussieht, ist die Kamera, die umschaltet, wenn das Auto eine gewisse Sprunghöhe erreicht hat oder einen sensationellen Crash baut. Diese zeigt in einer leicht verlangsamten Sicht und aus einer anderen Perspektive, wie das Auto durch die Gegend fliegt. Ebenfalls wirken Tunnelblickeffekte und Turboverläufe noch einmal extra Geschwindigkeitsintensiv.

Der Sound

Beim Sound hat EA nichts dem Zufall überlassen und dem Spiel diverse Stücke von bekannten Künstlern aus dem Bereich Hip-Hop und Techno beigelegt. Diese untermalen die Undergroundstimmung am besten und bringen natürlich einen gewissen Speed in das Spiel. Die Stücke passen dabei hunderdprozentig zur aktuellen Situation. In den Rennen dominiert dabei eher der Techno während in den Menüs und bei den Zwischensequenzen eher der Hip-Hop die Oberhand hat.

Multiplayer

Im Multiplayer können bis zu 4 Kontrahenten gegeneinander in den unterschiedlichen Modi antreten und dabei mit ihren tiefergelegten Fegern zeigen, wer der schnellste auf der Straße ist.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *